In den vergangenen Jahren wurde der Chemie & Strahlenschutzzug zu mehr als 100 Sondereinsätzen in der Stadt und im Landkreis Celle gerufen. Während das Setzen der Ölsperre auf den fließenden Gewässern Aller und Fuhse zu den Aufgaben gehört, werden Ölspuren kleineren Umfangs auf Fahrbahnen nicht vom C+S Zug beseitigt. Diese Art von Einsätzen wird durch eine Rufbereitschaft mit einem GW-L1 abgearbeitet. Im Einsatz werden durch den C+S Zug Celle der GW-G, der GW L2/Öl und ein Löschgruppenfahrzeug besetzt. Bereits auf der Anfahrt können sich zwei Trupps mit Atemschutz ausrüsten und auf den Einsatz unter CSA vorbereiten. Bei Dekontaminationsmaßnahmen über das normale Maß der CSA Trupps hinaus wird der GW-Dekon P hinzugezogen, der auch als Zugfahrzeug für den Mehrzweckanhänger mit Ölsperre dienen kann. Bei besonderen Lagen ist es möglich auf Gabelstapler oder Hubrettungsfahrzeug mit Maschinist unter CSA zurück zu greifen. Für Maßnahmen der Sicherung und Bereitstellung werden bei Bedarf Einsatzkräfte aus einer nahe liegenden Ortsfeuerwehr (LF, TLF) und/oder der Hauptwache Celle (RW, DLK, LF) alarmiert. Ausgewählte Einsätze: 1985 Freisetzung von radioaktiven Gasen 1990 undichter Bahnkesselwagen 1991 undichter Bahnkesselwagen 1992 Schadstoffmessungen bei Großbränden 1994 stark erwärmter Bahnkesselwagen 1995 Gefahrstoff im Hausmüll 1997 undichter Bahnkesselwagen 1998 Verdacht auf Schwefelsäureanschlag 1999 undichter Gefahrgutcontainer 2000 Austritt von Hydrazin nach Triebwerksexplosion 2001 Bergung von 8 Fässern Sondermüll 2001 Anthrax (Milzbrandanschlag) 2002 Gefahrstoffaustritt in Gebäuden infolge Hochwasserschäden
2004 abgerissene Zapfsäule an Tankstelle 2005 undichter Bahnkesselwagen 2008 Bergung von 2 t Calciumhydroxid aus Bauschutt
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