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| Übungsdienst des C+S-Zuges | | Drucken | |
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![]() Neben dem normalen wöchentlichen Dienstbetrieb in Brandbekämpfung und Technischer Hilfe nehmen 2010 über 30 Feuerwehrfrauen und -männer aus fast allen Ortsfeuerwehren des Stadtgebiets alle 14 Tage am Dienst des C+S Zuges teil. Neben dem Chemie- und Strahlenschutz erfolgt die Ausbildung in Dekontamination und Ölwehr zu Wasser. Eine Spezialisierung auf ein Themengebiet oder eine Teilung in verschiedene Einheiten, wie es vielerorts üblich ist, gibt es nicht. Die für die Sonderaufgaben vorgesehenen ABC-, Dekon- und Führungslehrgänge werden an den Landesfeuerwehrschulen Celle und Loy absolviert. Etwa zweimal im Jahr werden mit Gefahrgutzügen anderer Gemeinden des Landkreises Celle und mit Einheiten aus anderen Landkreisen (SFA, UE, LOS) Gefahrgutübungen durchgeführt. Zu Firmen und Einrichtungen, die im Ausrückebereich des C+S Zuges Celle ansässig sind und mit gefährlichen Stoffen oder Strahlern arbeiten, wird regelmäßiger Kontakt gesucht, so dass z.B. jährlich eine Strahlenschutzübung unter realen Bedingungen durchgeführt wird. Übungen und gegenseitige Informationsveranstaltungen mit anderen BOS Einheiten (THW, DRK, Malteser etc.) und der Bundeswehr finden gelegentlich statt.
Brandbekämpfung und Technische Hilfe großes Interesse in der Bevölkerung finden, führt eine Übung mit „Gefahrstoffen“ schon zur Beunruhigung. Für Schlagzeilen in der Lokalpresse sorgte 1987 ein verschwundenes, mit „Radioaktiv“ gekennzeichnetes Fass, welches auf einem ehemaligen Firmengelände als Übungsobjekt abgestellt wurde. Die kurze Zeit bis zum Übungsbeginn genügte, um durch Dritte ein Beweisfoto zu erstellen, Kriminalpolizei, Gewerbeaufsichtsamt und Bundesumweltamt zu informieren. Bis diese allerdings vor Ort waren, war das Fass geborgen und die Übung beendet. Man fand nichts, hatte aber das Beweisfoto. Bei den Ermittlungen gab der Hausmeister den entscheidenden Tipp, hatte er doch die Übungsattrappe gemeinsam mit dem Zugführer des Gefahrgutzuges deponiert. ![]()
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